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Angebotsschwerpunkte

 

"Im Vordergrund unserer Arbeit mit den Kindern steht ganzheitliches Lernen und dessen Förderrung. Lernen und fördern mit Kopf, Herz, und Hand."

                                                                -Johann Friedrich Pestalozzi


Inhalte und Themen der pädagogischen Arbeit

In der pädagogischen Arbeit mit den Kindern berücksichtigen wir, dass neben den Aktivitäten für die Gesamtgruppe unterschiedliche Spiel- und Aktionsformen für Kleingruppen stattfinden.

Je nach Alter, Entwicklungsstand, Bedürfnissen und Interessen der Kinder ist es erforderlich, differenzierte Spielflächen und -angebote zu schaffen.

In regelmäßigen Abständen führen wir mit den Kindern Projekte durch, in denen wir uns über einen längeren Zeitraum mit einem bestimmten Themenkomplex auseinandersetzen.

Diese speziellen Angebote entfalten sich über die gesamte Breite unserer pädagogischen Förderschwerpunkte.

  • Sprachförderung
  • Bewegungserziehung
  • Musikalische Früherziehung
  • Christliche Erziehung
  • Kreatives Gestalten
  • Experimente
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Naturbegegnung

Religionspädagogik

Religiöse Bildung beginnt am Anfang dort, wo ein Kind sich geborgen fühlt und wo es Vertrauen erfährt. Unsere Arbeit mit den Kindern ist durch den christlichen Glauben und die persönliche Beziehung zu Jesus Christus geprägt. Daher ist es uns ein großes Anliegen, den uns anvertrauten Kindern die Liebe Gottes nahe zu bringen und ihnen zu vermitteln, dass sie von Gott gewollt, angenommen, ernst genommen und geliebt sind.

Wir erleben den Glauben durch:

  • das tägliche Gebet
  • gemeinsame Gottesdienste
  • das Feiern von christlichen Festen
  • das Hören von Geschichten aus der Bibel

Integration - zusammen aufwachsen

Geprägt durch unser Menschenbild haben Kinder, mit ihren Unterschiedlichkeiten und ihren besonderen Bedürfnissen, ihren Platz in der Ev. Kita "Am Kastanienplatz".

Durch die Aufnahme von Kindern, die von Behinderung bedroht oder betroffen sind, erleben alle Kinder unserer Einrichtung einen natürlichen und ungezwungenen Umgang miteinander unter Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten des Kindes.

Unser Anliegen ist es, dass die Kinder lernen, dass es normal ist, verschieden zu sein. Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu führen.

In unserer Einrichtung wird jedes Kind an seinen Gaben und Fähigkeiten gemessen, nicht an seinen Defiziten und Störungen. Letztere aber wollen wir bewusst wahrnehmen und durch gezielte Förderung, soweit es geht, minimieren.

Es ist uns bewusst, dass gerade der Bereich der Integration/Inklusion ein hohes

Anforderungsprofil und sehr viel Verantwortung erfordert. Daher ist das gesamte pädagogische Personal auf den Umgang mit Kindern mit Behinderung eingestellt und trägt diese Verantwortung mit.

Die zusätzlich eingestellte Integrationskraft, ist als besonders qualifizierte und erfahrene Fachfrau, im Alltag für die zusätzliche Betreuung und Förderung des Kindes zuständig. Sie steht in einem engen Austausch mit den Familien, Ärzten, Therapeuten und ist die erste Ansprechpartnerin bei Fragen.


Gesundheit: Basis für Lernen und Entwicklung

In unserem ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungskonzept, ist die Gesundheitsförderung ein integrierter Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

Die Gesundheit der Kinder ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder effektiv lernen können und sich körperlich und geistig gut entwickeln.

Eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung und vielseitige Bewegung sowie ausreichen Entspannungsmöglichkeiten sind dabei von grundlegender Bedeutung.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, neben dem Elternhaus, Grundlagen für einen gesunden Lebensstil zu legen. Ein zentraler Bestandteil einer gesundheitsfördernden Lebensweise ist das regelmäßige Angebot von ausgewogenen Mahlzeiten sowie das gemeinsame Essen.

Durch nährstoffreiche, vollwertige und gesunde Mahlzeiten und die aktive Einbeziehung der Kinder in deren vorbereitung, wollen wir die Esskultur und ein gesundes Ernährungsverhalten der kinder fördern.

Ernährungserziehung verfolgen wir auf zwei Ebenen. Zum einen als gemeinsame Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Imbiss), zum anderen während der pädagogischen Angeboten.


Schulkinder-AG

Im letzten Jahr vor der Schule, treffen sich unsere "Großen" in der Schulkinder-AG. In dieser Kleingruppe bilden die Kinder eine feste "Lerneinheit". Diese Treffen haben vor allem zum Ziel:

  • Kinder auf die Schule einzustimmen und ihre Vorfreude auf die Schule zu stärken
  • Lernfreude nochmals verstärken
  • Neugier wecken auf Schule und Lernen
  • Das Gefühl "Wir sind die Großen" hervorheben
  • Das Gelernte aus der Kindergartenzeit zu wiederholen und vertiefen.

Schwerpunktthemen bilden in der AG die Auseinandersetzung mit den Sinnen, Zahlen, Formen und Farben. Durch den intensiven Gebrauch von Sprache, durch die Kommunikation der Kinder untereinander und mit der Erzieherin, werden wichtige Elemente, die in der Schule gefordert werden, hier schon eingeübt. Ein besonderes Highlight für alle Vorschulkinder bilden die Schulkind-Ausflüge, die im letzten Jahr vor der Einschulung stattfinden.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder selbstbewusst und voller Selbstvertrauen sind, wenn sie unsere Einrichtung verlassen.

Unser Blick ist dabei auf die Bildungsvereinbarung des Landes NRW und den im KiBiz vorgegebenen Bildungsauftrag gelenkt, unsere Förderung darauf ausgerichtet.


Natur und Umwelt

Der regelmäßige Aufenthalt in der Natur/im Wald gehört zu einem wesentlichen und unersetzbaren Bestandteil unserer Arbeit.

Der Kontakt zur Natur, das Eingebundensein in den jahreszeitlichen Rhythmus, schaffen eine sinnliche Erfahrung und Auseinandersetzung mit Dingen, die in unserer heutigen, oftmals reizüberfluteten Welt so nicht gelernt werden können. Lernen ist hier ganzheitlich und phantasievoll.

Unsere Waldtage und die im Jahr regelmäßig stattfindenden Waldwochen, ermöglichen den Kindern das Erlernen einer Welt der Veränderungen und Überraschungen, die in dieser Intensität in der Einrichtung nicht zu finden sind. So werden neue Erfahrungsräume erschaffen, welche einen Ausgleich, zu einer oftmals allzu eingeschränkten Erlebniswelt bilden.

Durch den Erwerb von Kenntnissen in der Natur, möchten wir die Kinder mit allen Sinnen für das Geschenk des Lebens und der Natur sensibilisieren und sie zu einem sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur führen.


Beobachtung und Dokumentation

Die Beobachtung des Kindes ist die Basis der pädagogischen Arbeit in der Kita. Sie beeinflusst entscheidend die Festlegung von Zielen und Inhalten -  sowie die methodische Umsetzung und schafft Transparenz für Elterngespräche.

Nur mit differenzierten Kenntnissen über das Kind kann die Erzieherin ihren Bildungs- und Erziehungsprozess qualifiziert begleiten.

Die Beobachtungen der Kinder werden in Beobachtungsbögen schriftlich dokumentiert und ergeben im Verlauf der Kindergartenzeit die Bildungs- und Entwicklungsgeschichte des Kindes, die beim Ausscheiden aus der Einrichtung in den Besitz des Kindes über geht.


Portfolio - Ein Tagebuch des Lernens

Der Portfolio-Ordner gibt Einblick in die Individualität des Kindes, zeigt intensiv und anschaulich den Entwicklungsverlauf und die einzelnen Lernschritte des Kindes auf.

Anhand von Fotos und Erlebnisgeschichten, werden positive Eigenschaften und Lernerfolge der Kinder festgehalten, wodurch ihr Selbstbewußtsein gestärkt wird.

Die Kinder treten in Kommunikation mit Anderen (Kindern, Eltern, Erzieher) und das Portfolio hält gleichzeitig Momente für die Zukunft fest.  

Die Familie ist, durch das Mitwirken am Portfolio, für das Kind auch in der Kita präsent und gleichzeitig erhalten sie eine fortlaufende Lernbiografie ihres Kindes.