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Auszüge der Konzeption der Ev. Kindertageseinrichtung Wahlbach.

 

                                                                    

 

 

 

In der Evangelischen Kindertageseinrichtung Wahlbach treffen sich bis zu 65 Kinder unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Behinderung im Alter von 2- 6 Jahren.

 

 

Wir sehen Kinder als neugierige, aktive, selbstständige, kreative und selbst organisierte Menschen, die durch eigene Erfahrungen und Tätigkeiten Unabhängigkeit und Selbstständigkeit entwickeln.

Die Kinder versetzen sich dadurch nach und nach in die Lage am komplexen Leben teilzunehmen.

Wir als Pädagogen sind nicht die „Macher“ kindlicher Entwicklung, sondern vielmehr Begleiter, die immer nur das unterstützen und fördern können, was von den Kindern selbst gewählt und angestrebt wird.

Durch äußere Anregungen ermöglichen wir den Kindern notwendige Wachstumsschritte zu vollziehen.

Unser Umgang mit den Kindern richtet sich nach ihren Bedürfnissen, wobei wir auch ihre individuellen „Wünsche“ berücksichtigen.

 

 

In unserer Einrichtung praktizieren wir darum die so genannte „Teiloffene Kindergartenarbeit“. Sie erweitert die Entscheidungsspielräume der Kinder, unterstützt die Kontaktaufnahme über die eigene Gruppe hinaus und bietet vielfältige Möglichkeiten aktiv den Tag zu gestalten.

Unser differenziertes Raumangebot bietet dafür den idealen Rahmen:

 

  • Kinder schaffen sich Bewegungsmöglichkeiten mit großen
  • und kleinen Alltagsmaterialien und Kleingeräten.
  • Ort: Bewegungsraum und Außengelände

 

  • Kinder können über ruhiges und stilles Spielen zu Ruhe
  • und Entspannung finden.
  • Ort: Gruppenräume mit Nebenräumen, Außengelände

 

  • Kinder können sich im Rollenspiel vielfältig ausdrücken.
  • Ort: Gruppenräume mit Nebenräumen, Außengelände

 

  • Kinder können kreativ bauen und konstruieren.
  • Ort: Baubereiche und Außenspielgelände

 

  • Kinder frühstücken zentral an einem Ort,
  • der auch Kommunikation und Begegnung ermöglicht.
  • Kinder können kochen und backen.
  • Ort: Caféteria/ Küche

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  • Kinder können vielfältig mit Wasser, Sand und Lehm spielen
  • Ort: Außengelände
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  • Kinder können auf vielerlei Weise zu kreativem
  • Selbstausdruck kommen und finden immer vielfältige
  •           Materialien vor.
  •           Ort: Künstlerraum
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  • Kinder können vielseitige Umwelt-, Natur- und
  • Sinneserfahrungen machen.
  •      Ort: Sinnesgarten, Wald und Außengelände

 

  • Kinder von 2-6 Jahren, 35 Stunden am Block- Kinder und 45 Stunden- Kinder haben die Möglichkeit zum Ruhen und Entspannen Ort: Ruheräume und Gruppenräume

 

  • Kinder erleben intensive Kleingruppenarbeit zu
  • unterschiedlichen Themenschwerpunkten.
  • Ort: Gruppenräume mit Nebenräumen.

 

Ein Tag in unserer Einrichtung gestaltet sich zurzeit wie folgt:

Die Kinder treffen zwischen 7.30 Uhr und ca. 9.00 Uhr ein und werden in ihren jeweiligen Gruppen begrüßt.

Bis ca.10.30 Uhr findet das „Freispiel“ statt, währenddessen können die Kinder Spielort, -dauer, -partner und –aktion frei wählen. Während dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit zu Frühstücken. In der Regel stehen ab ca. 9.00 Uhr die verschiedenen Funktionsräume zur Verfügung.

Im Anschluss an das Freispiel finden gruppenspezifische Aktivitäten statt.

„Projektarbeit“: Situationen und Projekte, die in den Gruppen thematisiert werden, werden auf ganz unterschiedliche Weise (z.B. Kleingruppenarbeit) aufgegriffen und vertieft.

Stuhlkreis: Zusammentreffen aller Kinder der Gruppe

um zu reden, singen, spielen, zuzuhören oder um sich mit

speziellen Themen zu beschäftigen.

Bewegungsmöglichkeiten: Spielen auf dem Außengelände    

oder im Bewegungsraum

In der Zeit von 12.30 Uhr- 13.00 Uhr können die Kinder wieder abgeholt werden.

Von12.15 Uhr bis 14.30 Uhr schließt sich für die 35- Stunden am Block- und 45- Stunden Kinder die Mittagszeit in der Kindertageseinrichtung an. Das Mittagessen wird in der Cafeteria eingenommen. Im Anschluss an das gemeinsame Essen können die Kinder beim Ruhen und stiller Beschäftigung zu Entspannung kommen.

Am Nachmittag treffen sich die Kinder zu Gruppen übergreifendem Spiel und unterschiedlichen Angeboten (z.B. Musik und Bewegung).

Feste und Feiern (z.B. Geburtstage, Ostern, Nikolaus, Weihnachten…) sind feste Bestandteile des Kindergartenalltags, sowie die intensive Erarbeitung von Themen und Projekten, die den Interessen und Bedürfnissen der Kinder entsprechen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Einrichtung ist es Gott in den Alltag mit einzubeziehen, für die Kinder „begreiflich“ zu machen und religiöse Werte und Inhalte zu vermitteln.

Die vorgestellte Konzeption unserer Einrichtung und das daraus resultierende pädagogische Handeln führen zur Erreichung folgender Ziele:

 

  • Integration aller Kinder mit und ohne Behinderungen, aus unterschiedlichen Kulturen, mit unterschiedlichen Muttersprachen und Religionen
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  • Offenheit innerhalb der gesamten Einrichtung gegenüber Kindern, Erzieherinnen und Räumlichkeiten
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  • Erfahrungen von Sicherheit und Orientierung durch feste Rituale, Strukturen und Regeln
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  • Stärkung des Verantwortungsbewusstseins, der Eigenverantwortlichkeit, der Selbstständigkeit und des Selbstbewusstseins
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  • Umsetzung einer individuellen, Bedürfnis orientierten Erziehung
  • Wahrnehmung und Äußerung von eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen
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  • Aneignung von Sozialkompetenzen, wie z.B. Konfliktbewältigung, Wahrnehmung von Bedürfnissen anderer, Meinungsäußerung, Kommunikationsfähigkeit, Zurückstellen eigener Bedürfnisse zu Gunsten des Gruppenziels,Frustrationstoleranz
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  • Entwicklung von Lernfreude, Fantasie, Erlebnis- und Begeisterungsfähigkeit
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  • Erfahrung und Vermittlung religiöser Inhalte
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  • aktive und passive Sprachstandserweiterung
  • Umgang mit vielen unterschiedlichen Materialien
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  • Förderung von Grob- und Feinmotorik
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  • Begreifen unterschiedlicher Sachzusammenhänge
  • Sensibilisierung für Fragen zu Natur und Umwelt

 

     

Eltern und Erziehungspartnerschaft:

Gemeinsam mit den Eltern begleiten wir die Kinder in einem sehr wichtigen Lebensabschnitt. Darum ist eine wertschätzende, vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und ErzieherInnen von unbedingter Wichtigkeit. Eine beiderseitige Offenheit in ganz unterschiedlichen Fragestellungen bereichert das Miteinander und ermöglicht eine optimale Unterstützung der Kinder. Der ständige und wechselseitige Austausch ist von großer Bedeutung. Die Möglichkeit zu intensiven Gesprächen bieten wir gerne nach Terminabsprache an, damit Zeit, Ruhe und eine geschützte Umgebung gewährleistet sind. So genannte „Tür und Angelgespräche“ sind jederzeit möglich.

Neben dem regelmäßigen Austausch zwischen Eltern und GruppenerzieherInnen bieten Elternabende und –Nachmittage gegenseitige Begegnung, die Möglichkeit des Kennenlernens, Raum zum Informations- und Ideenaustausch und die Besprechung von speziellen Themen mit anderen Eltern und ErzieherInnen des Gesamtkindergartens.

Ein Teil gelebter Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ist die Eingewöhnungsphase zu Beginn der Kindergartenzeit.

In der Ev. Kita Wahlbach wird die Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell praktiziert, die den Kindern einen sanften Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung ermöglicht. Um sich auf neue Bezugspersonen einzulassen, benötigen die Kinder ihre Eltern oder eine andere Bezugsperson als sichere Basis. Die Mithilfe der Eltern oder einer anderen Bezugsperson ist darum von unbedingter Wichtigkeit.

Die Eltern oder eine andere  Bezugsperson sollen in der Zeit der Eingewöhnung ihre Kinder der noch unbekannten Umgebung vertraut machen, ohne das Risiko der Überforderung.

Die gesamte Konzeption liegt in der Kita in schriftlicher Form vor und kann bei Interesse z.B. beim Voranmeldegespräch gerne eingesehen werden.

 

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  • „Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das schönste Geschenk, das ich geben kann, ist es den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht entsteht Kontakt.“

   Virgina Satir